Die Arbeit geht weiter

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Chefredakteur Gwyn Nissen (vorne), Carsten Werth (links) und Cornelius von Tiedemann.

Nach einem tollen Knivsbergfest und einem typischen Nordschleswig-Sommer geht es nicht nur hier weiter. Vor einigen Wochen haben wir zusammen mit einer Entwicklerfirma in Hamburg die Arbeit an unserer neuen Homepage aufgenommen.

Höher, schneller, weiter!? Mobil und bereit für die Zukunft trifft es wohl mehr. Wie Cornelius bereits in einem früheren Eintrag feststellte: Die Welt hat sich verändert – vor allem die Medienwelt.

Dem soll unsere neue Homepage Rechnung tragen. Sie soll nicht nur dem Nutzer ein neues und besseres Gefühl vermitteln, sondern auch ein nützlicheres Werkzeug für unsere Journalisten sein. Über weitere Details und alles zum Start der neuen Homepage werden wir natürlich so früh wie möglich berichten.

Auch an anderer Stelle geht es voran. In den nächsten Wochen werden wir damit beginnen, unsere neue Design-Richtlinie für Anzeigen sowie Werbemittel umzusetzen und auch unser verjüngtes Maskottchen „Nordi“ präsentieren.

Damit sind wir schon jetzt dabei, Teile unserer neuen Strategie umzusetzen. Der fertige Plan soll zur Jahreswende vorliegen.

Neues vom Spocht

Scanpix
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Keine Sorge, unser legendärer Sportredakteur Jens Kragh Iversen bleibt uns erhalten. Aber leider müssen wir uns im Sommer von unserem tüchtigen Sportvolontär Lorcan Mensing verabschieden, den es an die Uni zieht. Wir haben allerdings schon einen kompetenten Nachfolger gefunden, der aus dem Grenzland stammt, das Thema Leibesübungen nicht nur aus der Theorie kennt, der Deutsch und Dänisch spricht und sogar mit einer echten Nordschleswigerin verheiratet ist.
Wer es ist, dazu bald mehr – fest steht: Der Sport wird weiterhin auf hohem Niveau vom Nordschleswiger betreut.

Außerdem planen wir schon fleißig für unseren Beitrag für das Knivsbergfest am 18. Juni. Lasst Euch überraschen!

 

Wir suchen dich! – Traumberuf Journalist

Das neue Jahr 2016 bringt auch beim Nordschleswiger Veränderungen mit sich. Wir suchen aktuell Verstärkungen in der Lokalredaktion Apenrade und in unserer Sportredaktion.

Aus der Lokalredaktion Apenrade wechselt unsere Journalistin Ruth Candussi zum 1. April als Parteisekretärin zur Schleswigschen Partei.

Zum Sommer schließt außerdem unser Volontär Lorcan Mensing seine Ausbildung in unserer Sportredaktion ab.

Ab sofort suchen wir Ihre Nachfolger(-innen)! Alle weiteren Informationen findest du unter ‚Jobs‘ oder direkt hier:

Stellenausschreibung Journalisten

Kultur im Rampenlicht

Mit unserer neuen Kulturseite in der Montagsausgabe haben wir viele Leser unserer Zeitung glücklich gemacht. Jetzt gibt es auch gute Nachrichten für unsere kultivierte Online-Leserschaft: Die besten Beiträge unserer Kulturseite sind künftig nur einen Klick von nordschleswiger.dk entfernt.

KulturUnter dem „W“ in nordschleswiger.dk befindet sich jetzt der Menüpunkt „Kultur“. Wer draufklickt, wird sich durch aktuelle und vergangene Rezensionen, Ausstellungstipps, Kulturkommentare und vieles mehr aus dem dänischen, dem deutschen und vor allem dem deutsch-dänischen Kulturleben stöbern können. Wer’s nicht abwarten kann: hier geht’s lang. Wir wünschen viel Vergnügen!

Neue Arbeitsweisen – und ein großer Verlust

In der Hauptredaktion des Nordschleswigers in Apenrade tut sich so einiges. Seit einigen Tagen arbeiten wir hier mit einer neuen internen Redaktionsstruktur, von der wir uns erwarten, unsere Leser noch aktueller, noch tiefergehender und noch abwechslungsreicher über Dänemark, Nordschleswig und das Grenzland zu informieren. Unserem Online-Auftritt nordschleswiger.dk können wir nun noch mehr Aufmerksamkeit schenken als bisher – ohne dabei Abstriche beim Zeitungsjournalismus zu machen. Im Gegenteil. Die neuen Arbeitsabläufe in der Redaktion sollen es den Journalisten erlauben, sich auf Themen und Recherchen zu konzentrieren. Auch wenn wir (und wie die Leserumfrage zeigt, auch unsere Leser) meinen, dass wir bisher bereits ein gutes Produkt abgeliefert haben, freuen wir uns darauf, unseren Lesern in Zukunft eine noch spannendere Zeitung liefern zu können.

Unterdessen müssen wir uns beim Nordschleswiger an den Gedanken gewöhnen, dass eine von allen geschätzte langjährige Mitarbeiterin bald „die Seite wechselt“ und von April an hauptamtlich für die Schleswigsche Partei arbeiten wird. Ruth Maria Candussi, hauptsächlich tätig in der Lokalredaktion Apenrade, aber auch als Mitarbeiterin für Radio, Online und immer wieder auch vertretungsweise in der Hauptredaktion, wird die neue Parteisekretärin der SP  und tritt am 1. April die Nachfolge von Gösta Toft an. „Wir bekommen mit Ruth Candussi eine Parteisekretärin, die alle von uns gewünschten Qualifikationen erfüllt,“ freut sich der Parteivorsitzende Carsten Leth Schmidt in einer Pressemitteilung.

Wir vom Nordschleswiger verlieren hingegen eine engagierte Kollegin, die sich immer nicht nur für die Zeitung, sondern als Vertrauensfrau auch für die Mitarbeiter eingesetzt hat. Zugleich freuen wir uns darauf, sie künftig als Ansprechpartner bei der SP zu haben und wünschen ihr alles Gute für die neue Herausforderung.

Willkommen in Nordschleswig

In der Zeitung und auf unserer Internetseite stellen wir diesen Monat jeden Tag einen Menschen vor, der vor Not und Elend zu uns nach Dänemark geflohen ist und jetzt in Nordschleswig lebt. Wir beginnen die Serie mit Radwan, der von der syrischen Armee zum Kriegsdienst gezwungen wurde und die Flucht ergriff, um nicht getötet zu werden – oder selbst töten zu müssen. Er ist einer von vielen Menschen, die in den Asylcentern bei uns leben und die sich, fern der geliebten Heimat, wünschen, hier Kontakte zu knüpfen, Land und Leute kennenzulernen.

Lesen sie den ersten Teil unserer kleinen Serie schon heute hier.

 

600 und eine Antwort und zwei neue Wege

So viele Antworten hatten wir bei unserer großen Leserumfrage nun wirklich nicht erwartet. 601 Menschen machten mit, etwa 2/3 davon machten sich sogar die Mühe, den Fragebogen per Post an uns zu schicken. Sobald wir die Umfrage ausgewertet haben, werden wir die Impulse, die sich daraus für unsere Strategiearbeit ergeben, mit unseren Lesern debattieren.

Online haben wir jetzt ein neues Werkzeug eingebunden, um komplizierte oder langwierige Themen und Verläufe für die Leser (und uns Journalisten) übersichtlich aufzuarbeiten. Am Beispiel der Flüchtlingssituation haben wir bereits eine Themenseite angelegt, die ständig aktualisiert und erweitert wird. So kann jeder verfolgen, was der Nordschleswiger und andere Medien wann zum Thema im Netz veröffentlicht haben, was wann diskutiert wurde, wie sich die Lage entwickelt hat. Die Seite können sie hier aufrufen.

Zudem können sich unsere Leser in Zukunft auf mehr übersichtliche Infografiken freuen – online und in der Zeitung. Damit komplizierte Zusammenhänge anschaulich und auf einen Blick verständlich werden und ergänzende Fakten unsere Leser informieren.

 

Schneller zur E-Zeitung

Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber…
Naja, übertreiben wir’s nicht. Aber ein kleine gute Nachricht ist es doch für alle, die unsere und ihre E-Zeitung am Bildschirm zu lesen pflegen. Seit heute ist das Einloggen noch einfacher. Es geht direkt auf der Startseite, oben rechts, los.

Viel Spaß mit unserer E-Zeitung und dem E-Zeitungsarchiv aus acht (!) Jahrzehnten.

Startseite
Ab jetzt direkt von der Startseite aus einloggen!

Zeitung der Zukunft

Bereits mit dem Radio und später mit dem Fernsehen wurde den Zeitungen der baldige Tod prophezeit. Aber die gedruckten Nachrichten halten immer noch stand, und im Februar 2016 wird Der Nordschleswiger stolze 70 Jahre alt. Die Zeitung war schon immer ein enger Begleiter der deutschen Minderheit in Nordschleswig – und ist es unverändert.

Aber die Welt um uns herum hat sich verändert – vor allem die Medienwelt. In den vergangenen beiden Jahrzehnten noch schneller als bisher. Das Internet und vor allem die mobile Vernetzung der Menschen prägt unseren Alltag und das inzwischen in allen Altersgruppen. Spielen, shoppen, fernsehen, lernen und kommunizieren, all dies und vieles mehr gibt es im Internet – ob man zu Hause sitzt, auf den Bus wartet oder gerade fünf Minuten Pause bei der Arbeit macht.

Und natürlich gibt es auch Nachrichten im Internet. Der Nordschleswiger hat schon seit vielen Jahren mit nordschleswiger.dk seine eigene Nachrichtenplattform, und seit 2014 gibt es für Smartphones auch eine App mit direktem Zugang zu den digitalen Angeboten unseres Medienhauses.

Bis vor einigen Jahren waren wir ausschließlich ein Pressehaus mit einer gedruckten Zeitung. Heute müssen die Mitarbeiter mehrere Medien mit Nachrichten versorgen, und wir denken bei unserer Berichterstattung immer öfter multimedial.

Die Zeitung der Zukunft ist digital. Das gilt auch für den Nordschleswiger – für uns vielleicht sogar früher als für andere, weil wir mit einer Auflage von etwa 2.400 die kleinste Zeitung Dänemarks sind.

Ein Versprechen

Aber auch wenn wir jetzt den Blick in die Zukunft werfen und uns verstärkt den „neuen“ Medien zuwenden, gilt unser Versprechen an die vielen treuen Leser der Papierzeitung: Wir wollen unsere Zeitung so lange wie überhaupt möglich am Leben halten, und wir wollen sie auch weiterentwickeln. Der gedruckte Nordschleswiger wird nicht langsam abgewürgt, sondern stellt sich den Herausforderungen einer modernen Zeitung.

Dazu gehört unter anderem eine enge und offene Beziehung zu unserer Leserschaft. Wir wollen gerne wissen, was die Leser von der Zeitung halten, wie sie sie nutzen, aber eben auch, wie die digitalen Angebote heute ankommen.

Denn Ihre Meinung zählt.

Gwyn Nissen